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Umverpackung

 Seit Jahren setzten wir uns bei Kunden dafür ein, auf unnötige Verpackungen zu verzichten. Dennoch ist es auch heute oft noch Standard, jedes einzelne Teil in PP Beuteln zu verpacken. Diese Umverpackungen landen 1:1 im Müll, sind also vollkommen unnötig, haben aber Ressourcen verschlungen und werden bei ihrer Entsorgung weiteren Schaden anrichten.

An dieser Stelle muss ein Umdenken stattfinden, sowohl im B2B als auch im B2C Bereich.

Immer wieder hören wir „aber wenn ein Kundengeschenk nicht in Folie verpackt ist, glaubt der Kunde, das Geschenk sei nicht neu“, und diese Annahme bedeutet bei einer einzelnen POS Aktion ganz schnell mehrere Tausend unnötige Folienverpackungen.

Um Ware beim Transport vor Verschmutzungen zu schützen, gibt es einige Alternativen – Papier, Seidenpapier, kompostierbare Plastikvarianten um nur ein paar zu erwähnen. Aber auch an dieser Stelle gilt – weniger ist mehr. Wir schulen unsere Produktionsstätten zum Thema Sorgfalt bei Verpackungen, denn damit ist bereits ein wichtiger Aspekt abgedeckt.

Bei Endkunden besteht meist bereits eine explizite Erwartungshaltung gegen unnötige Verpackungen, daher ist der Verzicht auf PP Beutel absolut realisierbarer.

Geschenk Verpackungen

Kleine Geschenkartikel, die entweder neutral in PP Beuteln, oder aufwendiger in Geschenkschachteln aus Pappe an den Endkunden überreicht werden, könnten alternativ ein Mini Hangtag aus Papier und Kordel haben, oder aber in einem kleinen Ziehbeutel aus Baumwolle verpackt sein.

Ein kleines Etikett aus Papier belastet die Umwelt weit weniger als PP Verpackungen, und ein Beutelchen aus Stoff kann immer wieder verwendet werden, zum Beispiel zum Aufbewahren von Schmuck.

Bei größeren Give Aways reicht meist auch ein Hangtag aus Papier oder Pappe und bei vielen Artikel kann ein kleiner Sticker aufgebracht werden – beides vermittelt dem Endkunden den gewünschten „Neu-Eindruck“

Transport

Leider hat die Globalisierung in den letzten Jahrzehnten dazu geführt, dass viele Produktionszweige komplett aus Europa verschwunden sind. Viele Industrien wurden nach Asien verlagert und es ist kaum noch möglich Fertigungsmöglichkeiten auf unserem Kontinent zu finden.

Aber auch an dieser Stelle passiert viel – besonders in osteuropäischen Ländern entstehen kleine Start Ups, die wieder lokal produzieren. Leider sind diese oftmals noch klein und können Volumina, wie sie im Werbungsbereich benötigt werden, noch nicht stemmen (Dazu später mehr).

Daher werden die meisten Werbemittelproduktionen in Asien realisiert.  Damit gehen leider lange Transportwege einher, die komplett hinterfragt werden müssen.

 

Meist wünschen Kunden den günstigen Seeweg, weil damit kaum Kosten anfallen. Dieser Weg ist jedoch gleichzeitig der Umweltbelastendste. Dies sollte bedacht und immer offen kommuniziert werden. Der Aufpreis für einen alternativen Schienentransport ist überschaubar und ausserdem bietet bietet ein Zugtransport  darüber hinaus den Vorteil, viel schneller zu sein. Ca 50 % der Zeit, die für den Seetransport kalkuliert werden müssen entfallen. Außerdem endet eine Trasse in Duisburg, im Herzen Deutschlands, was zusätzlich den anschließenden Straßentransport meist verkürzt.

Materialien & Produkte

Die größte Herausforderung liegt jedoch in der Auswahl der Produkte. Nicht nur die Materialien sind sensibel, sondern auch die Sinnhaftigkeit der Produkte.

Bei allen Produkten sollte auf ökologische Varianten umgestiegen werden, denn es gibt eine Vielzahl von Standard Werkstoffen, die in recycelter Form vorliegen und kaum teuerer sind. Bei Textilien zum Beispiel gibt es das meiste auch in recycelter oder Bio Qualität – Canvas, Baumwolle, Nylon uva.

Im Accessoire Bereich war PU immer ein großes Thema, auch dort werden heute vieles in einer veganen Ledervariante angeboten. Die Herstellung dieses Materials belastet die Umwelt nicht die herkömmlichen Varianten und ist meist besser wiederverwendbar.

Womit wir beim nächsten Thema sind – es geht nicht nur um den Einsatz von recycelten Materialien sondern auch darum zu bedenken, was man später mit den Produkten machen kann bzw. Wie sie entsorgt werden können. D.h. Wir reden sowohl von recycelten Materialien als auch von recycelbaren Produkten.

Wünschenswert wäre ein Kreislauf, der die Umwelt minimal belastet und eine gute Wiederverwertbarkeit aller Bestanteile ermöglicht – CRADLE to CRADLE.

Und zum Schluß, selbst auf die Gefahr hin, dass wir damit gegen unsere Geschäftsinteressen sprechen, sollte jeder Einkäufer den Sinn und Zweck eines Give Aways oder Kundengeschenkes überdenken.

Es gibt unzählige tolle Produkte, mit denen man Kunden eine Freude machen kann. Diese sollten jedoch nachhaltig und nicht zum einmaligen Gebrauch gedacht sein. So sollte man zum Beispiel Fächer, die gerne bei Sommermodenschauen eingesetzt werden, nicht als allergünstigste Plastikvariante an Kunden geben werden. Es gibt viele hochwertigere Variante aus Holz oder Bambus, die sicherlich auf den ersten Blick im Einkauf teurer sind, daher ist es immer auch eine Überlegung wert, ob man Stückzahlen reduzieren kann, denn gerade bei günstigen Werbemitteln werden oft viele Überproduktionen entsorgt.

Full Service

Eine Partnerschaft mit Baron & Son bedeutet für Sie nicht nur den Mehrwert individueller Produkte für Ihr Unternehmen, Sie erhalten darüber hinaus die Möglichkeit viele Ihnen bekannte Abläufe in der Abwicklung uns zu überlassen.

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